Katholische Religionslehre:

Das Fach Katholische Religionslehre soll zu einem reflektierten Glaubensdialog anregen, um so den Schülern einen religiösen Zugang zur Wirklichkeit zu ermöglichen und auch zur Identitätsfindung und zur Ausbildung und zur Ausbildung ethischer Grundhaltungen beitragen. Hierbei ist das Verständnis größerer kultureller und ethischer Zusammenhänge, aber auch das Kennenlernen der christlichen Wurzeln unserer abendländischen Kultur und die damit verbundene christliche Lebensorientierung als Hilfe für einen respektvollen Umgang mit den Mitmenschen und für eine kritische Stellungnahme wichtig.
Religiöses Lernen steht in Bezug zu menschlichen Grundphänomenen sowie zu sozialen, politischen und kulturellen Entwicklungen.

Religionslehre ist während der gesamten Schulzeit ein verpflichtendes Vorrückungsfach. Wer nicht am konfessionellen Religionsunterricht teilnehmen möchte, erhält Unterricht im Fach Ethik, dieser Wechsel muss jedoch von den Erziehungsberechtigten mitgetragen und unterschrieben werden. Außerdem ist für ein Abitur in Religion/ Ethik eine Note im Zeugnis der 10. Klasse oder eine Zusatzprüfung erforderlich.

Der Schulalltag wird durch außerunterrichtliches Engagement der Religionslehrer wie z. B. durch Gottesdienste, die ein Ankommen in der Schulwelt erleichtern und auch der Verabschiedung der Abiturienten einen feierlichen Rahmen bieten sollen.

Neues zum Fach Religion finden Sie hier.

Fachbetreuer:

OStRin Conrad (K, D)

weitere Lehrkräfte:

Pfarrvikar Berger (K)
StD Drescher (K, L)
StDin Drescher (K, L)
StRefin Grimm (K, D)
StRin Lemmerich (K, D)
StRin Riedmann (K, M)

 

Evangelische Religionslehre:

Das Fach Evangelische Religionslehre wird grundsätzlich 2stündig unterrichtet. Der einzige Fachlehrer ist im Moment OStR Michael Hügel. So muss man sagen, dass Schülerinnen/-er, die den evangelischen Religionsunterricht am Ende 8 Jahre „durchgehalten" haben, schon eine „Leistung an sich" erbrachten.

Wegen zu geringer Schülerzahl in einem Jahrgang kann leider der evangelische Religionsunterricht in seltenen Fällen nicht stattfinden.

Evangelischer Religionsunterricht ist Teil des gymnasialen Bildungsauftrags. Die Kenntnis wichtiger biblischer Geschichten z.B. ist eine Voraussetzung für das Verständnis der deutschen und europäischen Literatur. Das merkte man auch im nachkommunistischen Russland, als Gymnasiasten und Studenten "ihre" wieder erlaubten Dichter wegen religiöser „Lücken" nur noch mit Mühe verstehen konnten.

Grundlegende Kenntnisse des christlichen Glaubens, der christlichen Kirchen, christlichen Denkens und Handelns sollen vermittelt werden, um die Kenntnis der sog. „abendländischen Kultur" zu ergänzen. Ein solches europäisches Selbstverständnis ist notwendig, um im Zeitalter der Globalisierung gegenüber anderen Kulturen Offenheit, Verständnisbereitschaft und Toleranz zu entwickeln, aber eben auch kritische Urteilsfähigkeit.

Informationen über die katholische Konfession (und andere) werden im Geist ökumenischer Geschwisterlichkeit einbezogen – aber auch andere Weltreligionen sollen in ihrem Kern behandelt werden.

Um ein aktuelles Beispiel zu nennen, das vor allem den Unterricht in der Kollegstufe betrifft: wenn man gewisse Unterschiede im Verständnis von Gott, Mensch – und Politik! – gegenüber dem Islam verstanden hat, ist es leichter, zu einem fairen und differenzierten Umgang mit dieser auch beeindruckenden Religion zu gelangen.

Ein wichtiger Aspekt des Unterrichts ist es auch, Anregungen, Vorbilder und Maßstäbe zu vermitteln für eine bewusste und verantwortungsvolle Lebensführung – sowohl im persönlichen als auch im öffentlichen Bereich.

Der Schüler begegnet im Unterricht zwar einer Lehrkraft mit einem hoffentlich klaren persönlichen Standpunkt, an dem man sich vielleicht „orientieren", vielleicht aber auch kritisch „reiben" kann. Jedoch geht es im Sinne „evangelischer Freiheit" für den Schüler letztlich nicht einfach darum, unkritisch irgendwelche „Glaubensdogmen" zu schlucken, sondern darum, sich schrittweise einen eigenen Glaubens- oder Lebensstandpunkt zu erarbeiten.

Mit anderen Worten: niemand wird zum Glauben „gezwungen", auch der distanziert oder gar religionskritisch eingestellte Schüler kann mit Gewinn am RU teilnehmen – vor allem in der stärker philosophisch geprägten Kollegstufe.

Ob im Unterricht Glaube „entsteht", liegt letztlich nicht in der Hand des – hoffentlich immer bemühten – Lehrers, sondern in der Dimension des Heiligen Geistes. Der persönliche Glaube eines Schülers darf auf keinen Fall angegriffen oder „zerstört" werden, aber zwanglose Angebote zum „Nachdenken" können durchaus hilfreich sein.

Der RU ist keine „Missionsveranstaltung" – und wenn, höchstens auf indirekte Art. Er kann aber zeigen, dass christlicher Glaube nicht etwas ist für „zurückgebliebene" oder „etwas naive" Menschen, wie das Vorurteil besagt, sondern eine Überzeugung, die man auch in unserer modernen, wissenschaftlich-technischen Welt vernünftig und überzeugend begründen kann.

Fachbetreuer:

OStR Hügel (Ev, D)

 

 

 

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Ungünstiges Wetter

Im Augenblick herrschen in der Region teilweise ungünstige Witterungsbedingungen. Die Regelungen betreffend den Unterricht in solchen Situationen finden sie hier.

Flyer

Den Flyer des Frobenius Gymnasiums können sie hier betrachten.