Wind of Change, das ist der Wind der Veränderungen der 1989 durch Deutschland wehte. In unserer heutigen Podcast Folge dreht sich alles um die Wiedervereinigung und den Mauerfall. Unser Zeitzeuge, ein ehemaliger Zollbeamter, der an der innerdeutschen Grenze arbeitete gibt uns einen Einblick in seinen Berufsalltag und seine eigenen Erfahrungen:
Wie hat sich das Berufsleben des Zeitzeugen nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung verändert?
- Versetzung in den bayrischen Wald (RU)
- Versetzung nach Schweinfurt (RV)
- Entlassung (RZ)
Durch den russischen Krieg in der Ukraine strömten in den letzten Monaten viele Flüchtlinge nach Deutschland- auch zu uns nach Hammelburg. Um besser nachvollziehen zu können, wie es sich anfühlt zu fliehen, kann es helfen, den Blick in die Vergangenheit zu richten:
Wolfgang Hose floh gegen Ende des zweiten Weltkriegs als Jugendlicher zusammen mit seiner Familie aus Oberschlesien vor der Roten Armee. Im Rahmen des P-Seminars Geschichte unter der Leitung von Herrn Hemmerich sprachen wir über seine Erfahrungen, aber auch über die Aktualität der Thematik in einem Podcast:
Wie lebte Wolfgang Hose mit seiner Familie in Weyregg?
- in einer Notunterkunft für Geflüchtete (BO)
- bei einer Familie (AU)
- in einem Gasthaus (TE)
Zeitzeugen im persönlichen Umfeld
Es gibt Ereignisse, die sich tief ins kollektive Gedächtnis eines Landes oder auch weltweit einprägen, wie beispielsweise der Anschlag vom 11. September 2001 oder die Fußball-WM von 2006. Allerdings spielt hier jeweils auch das individuelle Empfinden jedes Einzelnen eine bedeutende Rolle, denn jeder von uns nimmt das gleiche Ereignis individuell anders wahr. An diesem Punkt setzte die Arbeit des P-Seminars 'Zeitzeugen im persönlichen Umfeld' an. Die Teilnehmer*innen des Seminars suchten sich in ihrem persönlichem Umfeld - Familie oder Freundeskreis - Zeitzeugen und interviewten diese zu bedeutenden Ereignissen der jüngeren Geschichte und zeichneten deren Antworten in Form von Podcasts oder Videos auf.
Hier geht es zu den Podcasts/Videos:
P-Seminar 2021/2022
- Flucht und Vertreibung nach dem zweiten Weltkrieg
- Der Fall der Berliner Mauer und die deutsche Wiedervereinigung
- Der 11. September 2001 und seine Folgen
- Die Studentenbewegung in der BRD
- Die WM 2006 in Deutschland
P-Seminar 2023/2024

Angst, Enge und die Ungewissheit, was gerade über einem passiert. So hätte es in der Schutzanlage unter dem Frobenius-Gymnasium kommen können. Zum Glück trat der Ernstfall nicht ein. Der Dritte Weltkrieg, vor dem sich die Menschen besonders zwischen 1946 und 1990 fürchteten, fand nicht statt. Der Bunker, der in den 80er-Jahren zum Schutz vor einem Bombenangriff errichtet wurde, musste nie in Anspruch genommen werden.

Vor 30 Jahren fiel die Berliner Mauer und mit ihr der Eiserne Vorhang, der mitten durch Europa und mitten durch Deutschland verlief.
In diesen Tagen erinnern wir uns daran, dass vor 30 Jahren die größte Bedrohung der Nachkriegszeit friedlich zu Ende ging. Der Kalte Krieg, d.h. der Konflikt zwischen den Westmächten unter Führung der USA und den sog. Ostblockstaaten unter Führung der Sowjetunion, definierte sich wesentlich als Systemkonfrontation zwischen Kapitalismus im Westen und Sozialismus bzw. Kommunismus im Osten. Auch wenn dieser globale Konflikt nie in seinem ganzen Zerstörungspotential ausgefochten wurde, gab es eine ganze Reihe sog. Stellvertreterkriege (z.B. Koreakrieg, Vietnamkrieg, Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan), die die permanente Bedrohungslage immer wieder deutlich vor Augen führten.